Bei Einweg-Batterien handelt es sich um Primärzellen. Sie sind für den einmaligen Gebrauch meist für Geräte mit einem geringen Energiebedarf vorgesehen, die nicht im Dauerbetrieb sind. Batterien unterscheiden sich untereinander in Form und Größe sowie in ihrer Leistung.

Vorteile sind zum einen darin zu sehen, dass Batterien sofort einsatzbereit sind, sie sich bei Lagerung max. 4% pro Jahr entladen und sie in der Anschaffung günstiger als Akkus sind.

Dennoch verbrauchen sie in der Herstellung deutlich mehr Energie, als sie später liefern können. Zudem können sie nur einmalig benutzt werden und sind nicht wieder aufladbar. Außerdem sind sie weniger für Geräte geeignet, die einen hohen Strombedarf haben.

Bei Akkus hingegen handelt es sich um Sekundärzellen. Sie werden zumeist für Geräte mit einem hohen Strombedarf verwendet, da sie viel Energie liefern können. Geeignet sind Akkus auf für den regelmäßigen Einsatz über einen längeren Zeitraum.

Akkus können bis zu 1000 Mal wieder aufgeladen werden. Somit ist kein Nachkauf erforderlich. Des Weiteren können sie viel Energie liefern.

Ein Nachteil ist jedoch, dass sie sich bei Nichtgebrauch etwa 30% pro Monat entladen, weshalb diese vor der Benutzung immer erst aufgeladen werden müssen. Zudem ist die Anschaffung recht teuer und es wird zusätzlich ein Ladegerät benötigt.

Schon einmal vom Memory-Effekt bei Akkus gehört? Dieser Effekt schwächt selbst den stärksten Akku. Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd-Akkus) sollten immer erst dann aufgeladen werden, wenn sie vollständig entladen sind. Sonst kann es dazu kommen, dass sich an der negativen Elektrode Cadmium-Kristalle bilden. Der unvollständige Entlade-Zustand wird vom Akku als leer angesehen. Die verbleibende Kapazität kann so nicht mehr genutzt werden. So kann die Leistungsfähigkeit stetig abnehmen, bis der Akku schließlich komplett unbrauchbar wird.

Dieses Phänomen trat vor allem bei älteren NiCd-Akkus auf. Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH-Akkus), die diese weitestgehend ersetzt haben, und neue NiCd-Akkus weisen diesen Effekt in diesem Maße nicht mehr auf. Der nun noch lediglich geringe Effekt wird „Batterieträgheitseffekt“ genannt.

Je nach Verwendung kann ein Akku besser als eine Batterie sein. So kann auch der höhere Anschaffungspreis durch den mehrfachen Gebrauch im Endeffekt günstiger sein als jedes Mal eine neue Batterie zu kaufen. Zudem ist zu bedenken, dass Batterien und Akkus wie oben beschrieben unterschiedliche Anwendungsfelder besitzen.